Schadstoffe zuerst
Vor dem ersten Rückbauschritt steht die Prüfung: Baujahr, Bodenbeläge, Kleber, Rohrisolierung, Dämmung. Bei Hamburger Nachkriegsbau ist der Verdacht der Normalfall.

Entkernung · Rückbau bis auf den Rohbau · Einsatzgebiet Hamburg
Wir entkernen Gebäude in Hamburg bis auf die tragende Struktur — Innenwände, Estrich, Bodenbeläge, Installation und Dämmung heraus, Außenwände, Decken und Dach bleiben. Der Weg dorthin ist immer derselbe: erst Schadstoffe prüfen, dann sortenrein trennen, dann entsorgen. Unser Betrieb sitzt in Lübeck, die Anfahrt beträgt rund 60 Minuten; Hamburg ist Einsatzgebiet und nicht Standort.
Eine Entkernung ist der Rückbau eines Gebäudes bis auf seine tragende Struktur. Sie steht am Anfang fast jeder Kernsanierung und jeder Umnutzung: Bevor aus einem Bürogeschoss Wohnungen werden oder aus einem Ladenlokal eine Praxis, muss alles heraus, was der neuen Nutzung im Weg steht — und zwar getrennt, nicht in einen Container.
In Hamburg ist das häufiger die richtige Antwort als der Abbruch. Wo Erhaltungsverordnungen und Milieuschutz gelten, ist der Abriss von Wohnraum eigenständig genehmigungspflichtig; wo ein Gebäude in der Denkmalliste steht, kommt er praktisch nicht in Frage. Die Entkernung ist dann nicht der Kompromiss, sondern der Weg, der überhaupt möglich ist — und oft auch der wirtschaftlichere.
Zur Offenheit gehört ein Satz, den viele Anbieter auslassen: Wir sitzen nicht in Hamburg. Hawja Abbruch GmbH hat ihren Sitz in Spenglerstraße 43, 23556 Lübeck; die Fahrt in das Hamburger Stadtgebiet dauert rund 60 Minuten. Bei einer Entkernung, die über Wochen läuft, ist das ohne Bedeutung — Gerät, Container und Team stehen vor Ort. Bei einem Ein-Tages-Auftrag rechnet es sich nicht, und dann sagen wir das.
Vor dem ersten Rückbauschritt steht die Prüfung: Baujahr, Bodenbeläge, Kleber, Rohrisolierung, Dämmung. Bei Hamburger Nachkriegsbau ist der Verdacht der Normalfall.
Sortiert wird auf dem Weg nach draußen, nicht im Container. Sortenreines Material kostet in der Entsorgung ein Vielfaches weniger als Baumischabfall — das ist der größte Sparposten.
Staubschutz, abgestimmte Arbeitszeiten und ein Materialweg, der nicht durch fremde Treppenhäuser führt. In bewohnten Blockrändern entscheidet das über den Projektverlauf.
Derselbe Bauleiter, der besichtigt hat, betreut die Baustelle. Räumung, Entkernung, Schadstoffausbau und Entsorgung laufen über eine Stelle statt über vier Firmen.
Hamburger Bausubstanz
Acht Objekttypen, die den größten Teil der Anfragen aus dem Stadtgebiet abdecken — vom Kontorhaus bis zur Hallenfläche im Süden.
Der häufigste Entkernungsfall in Hamburg: Ein Bürogebäude wird für eine neue Nutzung freigelegt, die Fassade und der Treppenhauskern bleiben. Bei Backsteinbauten der 1920er- und 1930er-Jahre ist die Statik selten dokumentiert — was trägt und was nicht, klärt eine Bestandsaufnahme vor dem ersten Schlag, nicht das Bauchgefühl auf der Baustelle.
Entkernung im bewohnten Blockrand: einzelne Wohnungen oder ganze Aufgänge, während nebenan weiter gewohnt wird. Hier zählen Staubschutz, Lärmzeiten und ein Materialweg, der nicht durch das Treppenhaus der Nachbarn führt. In vielen dieser Quartiere gelten soziale Erhaltungsverordnungen, die auch den Umfang eines Umbaus beschränken.
Die Bausubstanz mit der schwierigsten Schadstofflage: Estriche mit teerhaltigem Kleber, Bodenbeläge im Format 25 × 25 cm, Rohrisolierungen, Fensterkitt, Faserzement. Bei diesen Gebäuden wird grundsätzlich beprobt, bevor kalkuliert wird — ein Fund während der Entkernung stoppt die Baustelle.
Rückbau von Ladeneinbauten, abgehängten Decken, Lüftungstechnik und Fettabscheidern, meist unter Termindruck zum Mietende. Datenträger und Unterlagen behandeln wir gesondert; eine datenschutzkonforme Vernichtung organisieren wir auf Wunsch mit.
In Steilshoop, Mümmelmannsberg und vergleichbaren Lagen wird geschossweise entkernt, während der Rest des Hauses bewohnt bleibt. Ohne getaktete Fuhren, Bauaufzug und abgestimmte Arbeitszeiten geht das nicht — die Logistik ist hier aufwendiger als der Rückbau selbst.
Massive Konstruktionen mit Holzbalkendecken, Stahlstützen und historischer Substanz, häufig unter Denkmalschutz. Entkernt wird selektiv und in Abstimmung mit der Denkmalpflege: Was bleiben muss, wird geschützt, bevor daneben gearbeitet wird.
Kernsanierung statt Abriss: Estrich, Innenwände, Installation und Dämmung heraus, Außenwände, Decken und Dach bleiben. Der Fall, in dem sich unsere Anfahrt aus Lübeck am wenigsten bemerkbar macht, weil die Arbeiten ohnehin mehrere Wochen laufen.
Rückbau von Produktionseinbauten, Maschinenfundamenten, Medienleitungen und Zwischenbühnen. Metallschrott hat einen Wert, der gegengerechnet wird, statt als Baumischabfall bezahlt zu werden — bei Hallenentkernungen macht das einen spürbaren Teil der Rechnung aus.
Hamburgische Bauordnung
Für Bauherren aus dem Umland ist das der wichtigste Unterschied: In Hamburg gilt nicht die Landesbauordnung Schleswig-Holstein, sondern die Hamburgische Bauordnung. Und die Zuständigkeit liegt nicht bei einer zentralen Behörde, sondern bei der Bauprüfabteilung des Bezirksamts — Wandsbek, Altona, Bergedorf, Harburg, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord oder Eimsbüttel, je nach Lage des Grundstücks.
Wir prüfen das vor dem Angebot und sagen Ihnen, welche Unterlagen gebraucht werden. Zusagen zu Terminen, die von einer noch nicht beantragten Genehmigung abhängen, machen wir nicht.
Ablauf
Häufige Fragen
Abgrenzung, Genehmigung, Dauer und Anfahrt — mit der Antwort im ersten Satz.
Heraus kommt alles, was nicht trägt: nichttragende Innenwände, Estrich und Bodenbeläge, abgehängte Decken, Sanitär- und Elektroinstallation, Heizung, Dämmung, Türen und häufig auch die Fenster. Stehen bleiben Außenwände, tragende Innenwände, Geschossdecken, Treppenhauskern und Dach.
Bei Hamburger Altbauten verläuft diese Grenze nicht immer dort, wo man sie vermutet. Kontorhäuser und Gründerzeitbauten sind über Jahrzehnte umgebaut worden; ob eine Wand trägt, entscheidet die Statik und nicht ihre Dicke. Im Zweifel bleibt sie stehen, bis es geklärt ist.
Das hängt davon ab, was herauskommt. Ein reiner Innenausbau-Rückbau ist in der Regel verfahrensfrei; sobald tragende Bauteile, Brandabschnitte, Rettungswege oder die äußere Gestalt betroffen sind, wird daraus ein Vorhaben nach der Hamburgischen Bauordnung. Zuständig ist die Bauprüfabteilung des jeweiligen Bezirksamts — Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Bergedorf oder Harburg.
Unabhängig davon greifen in vielen Lagen zusätzliche Regeln: Denkmalschutz, Erhaltungsverordnungen und soziale Erhaltungsgebiete, in denen bereits die Änderung von Wohnraum genehmigungspflichtig ist. Was für Ihr Objekt gilt, prüfen wir vor dem Angebot.
Ja, regelmäßig. Unser Betriebshof steht in Spenglerstraße 43 in Lübeck, die Anfahrt nach Hamburg beträgt rund 60 Minuten. Bei einer Entkernung, die über Wochen läuft, fällt das nicht ins Gewicht: Gerät, Container und Team sind ohnehin vor Ort.
Hamburg ist unser Einsatzgebiet, nicht unser Standort. Wir führen hier keine Hamburger Adresse auf, weil wir keine haben — das ist der einzige Punkt, in dem wir uns von den Anbietern unterscheiden wollen, die für jede Stadt eine Briefkastenanschrift angeben.
Eine Wohnung liegt im Bereich weniger Tage, eine Etage im Bürobau bei ein bis zwei Wochen, ein komplettes Gebäude entsprechend länger. Die Spanne ist groß, weil drei Faktoren stärker wirken als die Fläche: der Schadstoffanteil, der Weg nach draußen und die Frage, ob parallel weitergearbeitet oder gewohnt wird.
In Hamburger Innenstadtlagen kommt die Logistik dazu. Wo jede Fuhre über eine Halteverbotszone raus muss und der Bauaufzug mit anderen Gewerken geteilt wird, bestimmt der Terminplan die Dauer und nicht die Rückbauleistung. Einen realistischen Zeitrahmen bekommen Sie im Angebot, nicht am Telefon.
Beim Abbruch verschwindet das Gebäude, bei der Entkernung bleibt es stehen. Entkernt wird bis auf die tragende Struktur; abgebrochen wird einschließlich Außenwänden, Decken und Fundamenten.
Der Weg ist derselbe — erst Schadstoffe prüfen, dann sortenrein trennen, dann entsorgen. Welcher von beiden der richtige ist, entscheidet sich an Statik, Grundriss, Schadstofflage und daran, was das Baurecht am Ort zulässt. In Hamburger Erhaltungsgebieten ist der Abbruch oft gar nicht die freie Wahl.
Kostenlos und unverbindlich
Schicken Sie uns ein paar Fotos und die Adresse. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen ein schriftliches Angebot — oder einen Termin vor Ort, wenn wir es genauer wissen müssen.