Zum Inhalt springen

Sachkunde nach TRGS 519 & 521 · Lübeck · Ostholstein · Hamburg

5 Jahre Hawja

Mo–Fr 8–18 Uhr0451 120 1180

Angebot anfordern
Bagger mit Sortiergreifer trägt ein mehrgeschossiges Gebäude kontrolliert ab, davor liegt getrennter Bauschutt.

Abbruch · Abriss · Rückbau · Einsatzgebiet Hamburg

Abbruch & Abriss in Hamburg

Wir führen Abbrucharbeiten in Hamburg aus — Gebäudeabrisse, Teilabbrüche und selektiven Rückbau, mit eigenem Gerät und eigenem Team. Unser Betriebshof steht in Lübeck; die Anfahrt beträgt rund 60 Minuten. Hamburg ist unser Einsatzgebiet, nicht unser Standort: Eine Hamburger Adresse haben wir nicht und geben wir auch nicht an.

Ihre gesamten Abbrucharbeiten aus einer Hand — in Hamburg, ab Lübeck

Hawja Abbruch GmbH ist Ihr Spezialist für professionelle Abbruch- und Abrissarbeiten in Hamburg. Wir bieten Ihnen fachgerechte Lösungen für Gebäude jeder Größenordnung — Abbruch vom Profi, von der Besichtigung bis zum Entsorgungsnachweis. Sagen wir aber gleich, was viele Anbieter verschweigen: Wir sitzen nicht in Hamburg. Unser Betrieb hat seinen Sitz in Spenglerstraße 43, 23556 Lübeck, und die Fahrt nach Hamburg dauert rund 60 Minuten.

Das ist kein Nachteil, aber es ist eine Information, die Sie vor der Beauftragung haben sollten. Bei mehrtägigen Vorhaben verteilt sich die Anfahrt über die Bauzeit und spielt keine Rolle; Gerät und Container stehen ohnehin vor Ort. Bei einem halben Tag Kleinauftrag rechnet sie sich nicht — dann ist ein Betrieb aus dem Stadtgebiet die bessere Wahl, und wir sagen Ihnen das, statt Ihnen ein Angebot zu schreiben, das für uns passt und für Sie nicht.

Was Sie bekommen, wenn Sie uns beauftragen: eigenes Gerät, eigenes Team und einen festen Ansprechpartner, der effizient und zuverlässig durch das Vorhaben führt. Wir übernehmen die gesamten Abbrucharbeiten aus einer Hand — die vorbereitende Räumung und Entkernung, den eigentlichen Abriss mit modernster Technik, die Sortierung und Trennung der Baustoffe und die gesetzeskonforme Entsorgung. Wo Konstruktionen an Stabilität verlieren, wo Gebäude entfernt werden müssen oder wo ein Grundstück für ein neues Bauvorhaben frei werden soll, schaffen wir Platz für Neues.

Wenn das Gebäude nicht weichen, sondern erhalten werden soll, sprechen wir über Sanierung statt Abbruch — auch dafür sind Sie bei uns richtig. Unsere Leistungsseite dazu heißt Sanierung Lübeck, gilt aber für Hamburger Objekte genauso.

Moderne Ausrüstung

Wir arbeiten mit modernster Technik und persönlicher Schutzausrüstung. Eigene Maschinen heißen in Hamburg vor allem eines: keine Wartezeit auf Mietgerät und keine Abhängigkeit von fremden Terminplänen in einer Stadt, in der Stellflächen knapp und Sperrzeiten getaktet sind.

Schnelle Umsetzung

Eingespielte Abläufe und erfahrene Teams sorgen für eine zügige und reibungslose Durchführung. Für den Ortstermin brauchen wir einen Vorlauf von wenigen Tagen; das schriftliche Angebot folgt in zwei Werktagen nach der Besichtigung.

Umweltfreundlich

Umweltfreundliche Verfahren und nachhaltige Entsorgung aller Schadstoffe. Was verwertbar ist, wird getrennt erfasst und geht zurück in den Kreislauf — mineralischer Bauschutt wird gebrochen und im Straßen- und Wegebau wiederverwendet.

Saubere Übergabe

Nach Abschluss der Arbeiten übergeben wir die Fläche sauber und bereit für Ihr nächstes Bauvorhaben. Sicherer und fachgerechter Abbruch nach höchsten Standards ist dabei kein Zusatz, sondern die Mindestanforderung.

Hamburger Bausubstanz

Gebäudeabrisse, Teilabbrüche und selektiver Rückbau

Hamburg baut anders als das Umland — und braucht deshalb andere Verfahren. Diese acht Objekttypen decken den größten Teil der Anfragen aus dem Stadtgebiet ab.

Backstein-Kontorhäuser und Speicherbauten

Im Umfeld der Speicherstadt und in der City stehen Konstruktionen, die es so nur hier gibt: massive Backsteinfassaden auf Holzpfahlgründung, Stahlstützen im Inneren, Geschossdecken aus Kappen. Ein Vollabbruch ist dort die Ausnahme — gefragt sind Teilabbrüche, selektiver Rückbau einzelner Geschosse und das Freilegen der tragenden Struktur, meist unter Denkmalschutzauflagen.

Gründerzeitblöcke in Altona und Eimsbüttel

Geschlossene Blockrandbebauung mit gemeinsamer Brandwand: Hier wird abgetragen und nicht gedrückt. Vor dem ersten Schlag steht die Sicherung der Nachbarwand, danach ihr fachgerechter Verschluss. In vielen dieser Quartiere gelten soziale Erhaltungsverordnungen, die den Abriss von Wohnraum eigenständig beschränken.

Nachkriegsbau der 1950er- und 1960er-Jahre

Der Wiederaufbau nach 1943 hat in ganz Hamburg Zeilenbauten hinterlassen, die heute an ihrem Lebensende stehen. Diese Bausubstanz bringt die kritischste Schadstofflage überhaupt mit: Estriche mit teerhaltigem Kleber, Faserzement an Fassade und Dach, Rohrisolierungen, Fensterkitt. Beprobt wird vor der Kalkulation, nicht im laufenden Abriss.

Hochhausscheiben und Großsiedlungen

In Steilshoop, Mümmelmannsberg und ähnlichen Lagen fallen Rückbauten in Etappen an — einzelne Aufgänge, Ladenzeilen, Tiefgaragendecks. Hier zählt weniger die Abbruchleistung als die Logistik: getaktete Fuhren, Staubschutz zu bewohnten Nachbargebäuden, Lärmzeiten. Projekte dieser Größenordnung planen wir mit dem Bauherrn und der Hausverwaltung gemeinsam.

Gewerbehallen in Harburg, Billbrook und Bergedorf

Stahlbau, Betonfertigteile, Trapezblech und häufig asbesthaltige Dacheindeckung. Die Reihenfolge entscheidet über den Preis: erst die Schadstoffe, dann die Anlagentechnik, dann die Hülle — jede Fraktion getrennt erfasst. Für den Hafenrand kommt oft eine Altlastenfrage im Boden dazu.

Einfamilienhäuser in den Walddörfern und in Bergedorf

Am Stadtrand sieht der Abbruch aus wie im Umland: freistehendes Wohnhaus, gute Zufahrt, Abbruch einschließlich Fundamenten und Bodenplatte, Baugrube verfüllt und verdichtet. Das ist der Fall, in dem wir aus Lübeck am wirtschaftlichsten sind — die Anfahrt fällt bei mehrtägigen Vorhaben kaum ins Gewicht.

Teilabbrüche, Anbauten und Garagen

Wintergarten, Anbau, aufgesetztes Geschoss oder Garagenzeile. Der Teilabbruch ist anspruchsvoller als der komplette Abriss, weil das Verbleibende unbeschädigt bleiben und danach dicht sein muss. Garagendächer der 1960er- und 1970er-Jahre enthalten häufig Asbestzement, der nicht in den Bauschuttcontainer darf.

Innere Bauteile: Wände, Decken, Estrich

Selektiver Rückbau im Bestand, meist als Vorstufe zum Umbau. Wenn das Gebäude stehen bleibt und nur der Inhalt herausmuss, ist das eine Entkernung — für Hamburg gibt es dazu eine eigene Seite.

Hamburgische Bauordnung

Der Behördenweg ist in Hamburg ein anderer

Wer aus Schleswig-Holstein nach Hamburg kommt, unterschätzt regelmäßig einen Punkt: Die Landesbauordnung Schleswig-Holstein gilt hier nicht. Maßgeblich ist die Hamburgische Bauordnung, und nach ihr ist die Beseitigung baulicher Anlagen anzeige- beziehungsweise genehmigungspflichtig. Zuständig ist nicht eine zentrale Stelle, sondern die Bauprüfabteilung des Bezirksamts, in dem das Objekt liegt.

  • Sieben Bezirke, sieben Bauprüfabteilungen. Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Bergedorf und Harburg. Welches Amt zuständig ist, entscheidet die Lage des Grundstücks — nicht die Postleitzahl auf dem Briefkopf.
  • Denkmalschutz. Hamburg führt eine umfangreiche Denkmalliste, und sie umfasst weit mehr als die bekannten Kontorhäuser. Auch Wohnbebauung, Hofanlagen und Gewerbebauten stehen darauf. Ein Eintrag macht aus dem Abbruch ein Verfahren mit erheblichem Vorlauf.
  • Erhaltungsverordnungen. Sie sichern die städtebauliche Eigenart eines Gebiets. Wo eine gilt, ist der Rückbau baulicher Anlagen für sich genommen genehmigungspflichtig — unabhängig davon, wie es die Bauordnung sonst sähe.
  • Soziale Erhaltungsgebiete. In den Milieuschutzgebieten mehrerer Bezirke ist der Abriss von Wohnraum eigens genehmigungspflichtig. Diese Gebiete werden erweitert und geändert; der Stand zum Zeitpunkt Ihres Vorhabens zählt, nicht der von vorgestern.

Wir prüfen vor dem Angebot, was für Ihr Objekt zutrifft, und sagen Ihnen, welche Unterlagen die Behörde braucht. Was wir nicht tun: einen Termin zusagen, der von einer Genehmigung abhängt, die noch niemand beantragt hat.

Kostenloses Angebot anfordern

Ablauf

Erst prüfen, dann trennen, dann abbrechen

  1. Besichtigung und Schadstoffprüfung. Baujahr, Dacheindeckung, Bodenbeläge, Rohrisolierung, Fensterkitt — bei Verdacht Probenahme durch ein akkreditiertes Labor, bevor kalkuliert wird.
  2. Anzeige beim Bezirksamt. Beseitigungsanzeige oder Antrag bei der Bauprüfabteilung, dazu die Prüfung auf Denkmalschutz, Erhaltungsverordnung und Milieuschutz.
  3. Vorbereitung vor Ort. Abklemmen der Versorger, Halteverbotszone, Baustelleneinrichtung, bei Grenzbebauung die Beweissicherung am Nachbargebäude.
  4. Räumung und Entkernung. Hausrat, Einbauten, Bodenbeläge und Installation heraus — alles, was sonst als Baumischabfall die Entsorgung verteuert.
  5. Schadstoffausbau. Asbest, künstliche Mineralfasern, teerhaltige Pappen: getrennt ausgebaut, staubdicht verpackt, dokumentiert entsorgt.
  6. Abbruch, Verfüllung, Übergabe. Mit Sortiergreifer statt Kugel, Fundamente heraus, Baugrube verfüllt und verdichtet, Fläche besenrein übergeben.

Fällt vor dem Abbruch noch eine Räumung an, übernehmen wir sie auf Wunsch gleich mit — das spart die Schnittstelle und damit die Stelle, an der Projekte teuer werden.

Häufige Fragen

Fragen zum Abbruch in Hamburg

Was uns aus Hamburg am häufigsten gefragt wird — mit der Antwort im ersten Satz, auch dort, wo sie unbequem ist.

Brauche ich in Hamburg eine Genehmigung für den Abriss?

In Hamburg gilt nicht die Landesbauordnung Schleswig-Holstein, sondern die Hamburgische Bauordnung — und die behandelt den Abbruch strenger, als viele aus dem Umland erwarten. Die Beseitigung baulicher Anlagen ist anzeige- beziehungsweise genehmigungspflichtig; zuständig ist die Bauprüfabteilung des jeweiligen Bezirksamts, also Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Bergedorf oder Harburg.

Dazu kommen Lagen, in denen der Abbruch eigenständig beschränkt ist: Denkmalschutz, Erhaltungsverordnungen zur Sicherung der städtebaulichen Eigenart und soziale Erhaltungsgebiete, in denen der Abriss von Wohnraum genehmigungspflichtig ist. Was für Ihr Objekt gilt, klären wir vor dem Angebot — welche Unterlagen die Behörde braucht, sagen wir Ihnen dazu.

Sie sitzen in Lübeck — lohnt sich das für ein Hamburger Objekt?

Bei mehrtägigen Vorhaben ja, bei einem halben Tag Kleinauftrag eher nicht. Wir fahren rund 60 Minuten und stellen Gerät und Container vor Ort ab; die Anfahrt verteilt sich dann über die Bauzeit und fällt kaum ins Gewicht. Bei einer einzelnen Garage rechnet sich das nicht, und dann sagen wir das auch.

Was Sie im Gegenzug bekommen: eigenes Gerät, eigenes Team und einen festen Ansprechpartner, der die Baustelle kennt. Keine wechselnden Kolonnen und keine Vermittlung an einen Nachunternehmer, den Sie nie zu Gesicht bekommen.

Haben Sie ein Büro in Hamburg?

Nein. Unser einziger Standort ist Lübeck, Spenglerstraße 43. Hamburg ist unser Einsatzgebiet, nicht unser Sitz — und wir führen hier bewusst keine Hamburger Adresse auf, die es nicht gibt.

Für die Zusammenarbeit ändert das wenig: Die Besichtigung findet ohnehin an Ihrem Objekt statt, nicht in unserem Büro. Post und Rechnungen laufen über Lübeck, der Ortstermin über den Bauleiter, der auch die Baustelle betreut.

Was kostet ein Abbruch in Hamburg?

Denselben vier Größen wie überall: umbauter Raum, Schadstoffanteil, Zugänglichkeit und Entsorgungswege. In Hamburg schlägt vor allem die Zugänglichkeit stärker durch als im Umland — Halteverbotszone, enge Innenstadtlage, getaktete Fuhren und begrenzte Stellflächen kosten Zeit, und Zeit ist hier der Preis.

Als grobe Orientierung: Für den Abriss eines freistehenden Einfamilienhauses einschließlich Entsorgung nennen übliche Branchenwerte 15.000 bis 35.000 Euro (Stand 2026) — in Hamburger Innenstadtlagen eher am oberen Rand, mit Schadstoffbefund darüber. Das ist eine Einordnung, kein Angebot.

Wir nennen deshalb keine Quadratmeterpauschale, sondern besichtigen und rechnen. Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen: Abbruch, Trennung, Entsorgung je Fraktion, Verfüllung. Behördliche Gebühren und Leistungen Dritter weisen wir gesondert aus, statt sie im Preis zu verstecken.

Was passiert, wenn beim Abbruch Asbest gefunden wird?

Die Arbeiten werden gestoppt, der Bereich gesichert, eine Probe geht ins akkreditierte Labor. Erst wenn der Befund vorliegt, wird weitergearbeitet — dann als Asbestsanierung nach TRGS 519, mit Anzeige bei der Aufsichtsbehörde und der dafür vorgeschriebenen personenbezogenen Sachkunde.

Deshalb prüfen wir vor Angebotsabgabe. Bei Hamburger Nachkriegsbausubstanz und bei allem, was vor 1993 errichtet oder saniert wurde, ist der Verdacht der Normalfall und nicht die Ausnahme.

Weiter

Dazu gehört

Unser Einsatzgebiet umfasst Lübeck, Ostholstein, den Kreis Herzogtum Lauenburg und Stormarn; Hamburg fahren wir regelmäßig an. Fahrzeiten und Zuständigkeiten stehen im Einsatzgebiet.

Kostenlos und unverbindlich

Sie haben ein Objekt, das weg muss?

Schicken Sie uns ein paar Fotos und die Adresse. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen ein schriftliches Angebot — oder einen Termin vor Ort, wenn wir es genauer wissen müssen.

Lieber direkt sprechen?0451 120 1180Mo–Fr 8–18 Uhr