LübeckStadtgebiet · kreisfreie Hansestadt
Unser Betriebshof liegt in der Spenglerstraße 43. Anfragen aus dem Stadtgebiet erreichen wir in der Regel am selben Tag für die Besichtigung — das ist der Grund, warum sie kostenlos ist.
Bauaufsichtlich ist Lübeck als kreisfreie Stadt für sich selbst zuständig: Beseitigungsanzeige und Abbruchunterlagen laufen über die Bauverwaltung der Hansestadt. Der entscheidende Unterschied zum Umland ist die Altstadt. Die Insel steht als UNESCO-Welterbe unter Denkmalschutz, in großen Teilen der Innenstadt greifen zusätzlich Erhaltungsvorgaben — dort ist ein Abbruch keine Anzeige, sondern ein Verfahren mit Vorlauf.
Die Bausubstanz reicht entsprechend weit: Backstein und Fachwerk in der Altstadt, Gründerzeitblöcke in St. Lorenz und St. Jürgen, Nachkriegswohnungsbau der 1950er- und 1960er-Jahre in den Stadtrandquartieren und Gewerbehallen aus jeder Epoche. Für uns heißt das vor allem: in der Innenstadt wird abgetragen statt gedrückt, und asbesthaltige Bauteile aus den Sanierungswellen der 1960er bis 1980er sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Bad Schwartauca. 15 Min. · Kreis Ostholstein
Bad Schwartau grenzt direkt an Lübeck und ist über die B 75 in einer Viertelstunde erreicht — für Container und Bagger praktisch ein Vorort, verwaltungsrechtlich aber eine andere Welt: Die Stadt gehört zum Kreis Ostholstein, und für den Abbruch ist in der Regel die untere Bauaufsichtsbehörde des Kreises zuständig. Welche Stelle Ihr Vorhaben bearbeitet, klären wir vor dem Angebot.
Typisch ist der gewachsene Wohnungsbestand: Villen und Kurhausbauten aus der Zeit als Sol- und Moorbad, dazu große Einfamilienhausgebiete der 1950er- bis 1970er-Jahre. Genau dieser Zeitschnitt bringt die klassischen Verdachtsfälle mit — Asbestzement an Garagendächern und Fassaden, Bodenbeläge im Format 25 × 25 cm, Nachtspeicheröfen.
Stockelsdorfca. 15 Min. · Kreis Ostholstein
Stockelsdorf schließt im Nordwesten unmittelbar an Lübeck an und gehört ebenfalls zum Kreis Ostholstein. Die Fahrzeit liegt bei einer knappen Viertelstunde, auch mit Maschine auf dem Tieflader.
Der Ort besteht baulich aus zwei Hälften: gewachsene Einfamilienhausgebiete der 1960er- und 1970er-Jahre auf der einen Seite, Gewerbe- und Hallenflächen entlang der Ausfallstraßen auf der anderen. Bei den Hallen ist die Dacheindeckung fast immer die erste Frage — Trapezblech ist unproblematisch, Faserzementwellplatten aus der Zeit vor 1993 sind es nicht.
Travemündeca. 25 Min. · Stadtteil von Lübeck, Lübecker Bucht
Travemünde ist bauaufsichtlich Lübeck — derselbe Weg wie in der Innenstadt, nur mit rund 25 Minuten Anfahrt. Zu beachten ist die Lage: An der Promenade und im Ortskern ist der Platz für Container und Rangierflächen knapp, und in der Saison kommt der Verkehr dazu. Wir planen Stellflächen und Fuhren deshalb vorher, nicht am Morgen des ersten Tages.
Die Bausubstanz ist eine eigene: Bäderarchitektur und Villen im alten Ortskern, teils unter Denkmalschutz, dazu Ferienwohnanlagen und Hochhausbauten der 1960er- und 1970er-Jahre und Hafen- sowie Gewerbebauten an der Trave. Der Salzgehalt der Luft tut ein Übriges — Betonschäden an Balkonen und Brüstungen sind hier häufiger als im Binnenland.
Ratzeburgca. 30 Min. · Kreis Herzogtum Lauenburg
Ratzeburg ist Kreisstadt des Herzogtums Lauenburg, und die Kreisverwaltung sitzt dort — für Beseitigungsanzeigen und Rückfragen ein kurzer Weg. Von Lübeck aus sind es rund 30 Minuten über die B 207.
Die Altstadt liegt auf einer Insel im Ratzeburger See und ist in weiten Teilen denkmalgeschützt: Dom, Backsteinbauten und Fachwerk. Ein Abbruch ist dort die Ausnahme und immer ein Verfahren, kein Formular. Anders sieht es in den Wohngebieten am Seeufer und in den Umlandgemeinden aus — dort dominieren Einfamilienhäuser der Nachkriegsjahrzehnte, häufig mit Anbauten und Garagen, die vor dem Neubau weichen.
Bad Oldesloeca. 35 Min. · Kreis Stormarn
Bad Oldesloe ist Kreisstadt von Stormarn und liegt auf halbem Weg zwischen Lübeck und Hamburg — rund 35 Minuten von unserem Hof. Zuständig ist in der Regel die Bauaufsicht des Kreises Stormarn.
Prägend für die Innenstadt ist der Wiederaufbau: Die Stadt wurde im April 1945 schwer getroffen, weite Teile des Kerns stammen deshalb aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Das ist bautechnisch die kritischste Epoche überhaupt — Estriche mit teerhaltigem Kleber, Rohrisolierungen, Fensterkitt und Faserzement gehören dort zum Standardrepertoire. Wir beproben in dieser Bausubstanz grundsätzlich vor der Kalkulation.
Eutinca. 40 Min. · Kreis Ostholstein
Eutin ist Kreisstadt von Ostholstein; die untere Bauaufsichtsbehörde des Kreises hat dort ihren Sitz. Die Anfahrt liegt bei etwa 40 Minuten über die A 1 und die B 76 — für einen Ortstermin am selben Tag reicht das meist noch.
Der Altstadtkern mit Schloss, Marktplatz und Fachwerkbebauung steht weitgehend unter Denkmalschutz. Der Bedarf liegt entsprechend selten beim Vollabbruch und häufiger beim Rückbau im Bestand: Entkernung, Schadstoffausbau, Sanierung nach Wasser- oder Brandschaden. In den Wohngebieten der 1960er- und 1970er-Jahre außerhalb des Kerns kommen dann die üblichen Abbrüche dazu.
Hamburgca. 60 Min. · Einsatzgebiet, kein Standort
Hamburg ist unser Einsatzgebiet, nicht unser Standort. Wir haben dort keine Adresse und behaupten das auch nicht — wir fahren die rund 60 Minuten von Lübeck aus, mit eigenem Gerät und eigenem Team. Für Vorhaben ab einer gewissen Größe ist das kein Nachteil; für eine halbe Stunde Kleinstauftrag lohnt die Anfahrt nicht, und dann sagen wir das auch.
Bauaufsichtlich gilt in Hamburg nicht die Landesbauordnung Schleswig-Holstein, sondern die Hamburgische Bauordnung. Abbrüche sind dort anzeige- beziehungsweise genehmigungspflichtig, zuständig ist die Bauprüfabteilung des jeweiligen Bezirksamts — Wandsbek, Altona, Bergedorf, Harburg, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord oder Eimsbüttel. Dazu kommen Denkmalschutz, Erhaltungsverordnungen und soziale Erhaltungsgebiete, die in vielen Stadtteilen greifen.
Die Bausubstanz unterscheidet sich deutlich von Lübeck: Backstein-Kontorhäuser und Speicherbauten im Umfeld der Speicherstadt, Gründerzeitblöcke in Altona und Eimsbüttel, Nachkriegsbau der 1950er- und 1960er-Jahre und Hochhausscheiben in den Großsiedlungen. Enge Innenstadtlagen mit Halteverbotszone und getakteten Fuhren sind dort der Normalfall.
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