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Sachkunde nach TRGS 519 & 521 · Lübeck · Ostholstein · Hamburg

5 Jahre Hawja

Mo–Fr 8–18 Uhr0451 120 1180

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Staubdicht mit Folie abgeschotteter Arbeitsbereich, die Ränder sind mit Klebeband verschweißt.

ASI-Arbeiten · TRGS 519 · Einsatzgebiet Hamburg

Asbestsanierung in Hamburg

Wir führen ASI-Arbeiten in Hamburg aus: Vorabuntersuchung, Anzeige bei der Aufsichtsbehörde, abgeschotteter Arbeitsbereich mit Unterdruck, Ausbau, staubdichte Verpackung, Freimessung und dokumentierte Asbestentsorgung. Die Sachkunde nach TRGS 519 Anlage 3 und die Fachkunde nach TRGS 521 liegen personenbezogen vor. Unser Sitz ist Lübeck, Hamburg ist Einsatzgebiet — eine Hamburger Adresse haben wir nicht.

Sichere Asbestsanierung für Hamburger Gebäude

Asbest ist krebserregend, und in Hamburg steckt er in einem großen Teil des Bestands: im Wiederaufbau der 1950er- und 1960er-Jahre, in den Großsiedlungen der 1970er, in Gewerbehallen mit Faserzementdach und in den Sanierungsschichten, die Gründerzeitbauten und Kontorhäuser im Laufe der Jahrzehnte bekommen haben. Wer dort saniert, umbaut oder abbricht, muss das Thema vor Beginn geklärt haben — nicht mittendrin.

Hawja Abbruch GmbH führt diese Arbeiten mit modernster Technik und erfahrenen Spezialisten aus. Wir bieten Ihnen eine individuelle Beratung, eine umfassende Vorabuntersuchung, die eigentliche Sanierung im abgeschotteten Bereich und die Nachsorge mit Freimessung und Entsorgungsnachweisen — einschließlich der Verwendung von Einwegmaterial überall dort, wo es vorgeschrieben ist. Diese Leistungen greifen ineinander: Eine Vorabuntersuchung ohne anschließende Fachfirma nützt wenig, und eine Sanierung ohne dokumentierte Vorabuntersuchung ist nicht kalkulierbar.

Ein Punkt vorweg, den Sie vor der Beauftragung wissen sollten: Wir sitzen nicht in Hamburg. Unser Betrieb hat seinen Sitz in Spenglerstraße 43, 23556 Lübeck; die Anfahrt beträgt rund 60 Minuten. Hamburg ist unser Einsatzgebiet, nicht unser Standort, und wir geben hier bewusst keine Hamburger Adresse an, die es nicht gibt. Bei Asbestarbeiten fällt die Fahrt kaum ins Gewicht — der Aufwand steckt im Aufbau des Schwarz-Weiß-Bereichs.

Und der Satz, der auf dieser Seite über allem steht: Bei Verdacht nichts anfassen. Nicht bohren, nicht brechen, nicht abkehren. Eine Probenahme durch ein akkreditiertes Labor kostet wenig und schafft Klarheit, bevor irgendjemand die Platte bewegt.

Sicherheit zuerst

Schwarz-Weiß-Bereich, Unterdruckhaltung, Schleuse, Atemschutz und Einwegmaterial. Diese Sicherheitsvorkehrungen sind keine Ermessensfrage, sondern Vorschrift — für unser Personal wie für die Menschen im Gebäude.

Sachkunde nach TRGS 519

Erworben in einem staatlich anerkannten Lehrgang nach Anlage 3, gemäß den Anforderungen der Gefahrstoffverordnung. Sie ist personenbezogen — wir nennen sie deshalb nicht als Unternehmenszertifikat.

Umwelt und Entsorgung

Asbestentsorgung ausschließlich über zugelassene Wege, staubdicht verpackt und nachweispflichtig dokumentiert. Die Nachweise bekommen Sie mit der Schlussrechnung.

Schnell und zuverlässig

Ortstermin mit wenigen Tagen Vorlauf, Angebot in zwei Werktagen danach. Bei akutem Verdacht mit Freisetzungsgefahr rufen Sie an, statt zu schreiben — dann sortieren wir um.

Fundstellen in Hamburg

Wo asbesthaltiges Material typischerweise steckt

Sechs Bauteile und Gebäudetypen, die im Hamburger Bestand regelmäßig auffallen. Sicherheit gibt in jedem Fall nur die Laboranalyse.

Faserzement an Dach und Fassade

Wellplatten, Fassadentafeln und Formteile aus Faserzement — in Hamburg vor allem an Gewerbehallen in Billbrook, Harburg und Bergedorf sowie an Garagenzeilen und Nebengebäuden. Asbestplatten werden einzeln abgenommen und staubdicht verpackt, nicht gebrochen und nicht gespült. Verdacht heißt: nicht anfassen, Probe ins akkreditierte Labor, dann Fachbetrieb.

Bodenbeläge mit schwarzem Kleber

Die Platten im Format 25 × 25 cm und der teerhaltige Kleber darunter gehören zum Standardbefund im Nachkriegsbau der 1950er- und 1960er-Jahre — in Hamburg also in weiten Teilen des Wiederaufbaus. Beides wird gesondert ausgebaut und getrennt entsorgt; abgeschliffen wird hier nichts.

Rohrisolierungen und Heizungskeller

Schwach gebundenes Material und damit der Fall mit dem höchsten Freisetzungsrisiko. In Kellern von Gründerzeitbauten und Kontorhäusern ist es häufig unter späteren Verkleidungen verbaut und taucht erst beim Rückbau auf. Solche Bereiche werden abgeschottet und mit Unterdruck gefahren, bevor jemand sie betritt.

Fensterkitt, Brandschutzklappen, Nachtspeicheröfen

Die unauffälligen Fundstellen. Sie fallen bei einer Vorabuntersuchung auf, nicht beim Rundgang mit bloßem Auge — und genau deshalb gibt es die Vorabuntersuchung. Nachtspeicheröfen werden als Ganzes ausgebaut und der Rücknahme zugeführt.

Kontorhäuser und Speicherbauten

Historische Substanz mit späteren Einbauten: Die Fassade ist von 1925, die Brandschutzverkleidung von 1968. In diesen Gebäuden ist die Schadstofflage schichtweise, und jede Sanierungsphase hat ihre eigenen Materialien hinterlassen. Ohne dokumentierte Vorabuntersuchung ist eine Kalkulation hier reine Schätzung.

Hochhausscheiben und Großsiedlungen

In Steilshoop, Mümmelmannsberg und vergleichbaren Lagen kommen Asbestfunde bei laufender Nutzung vor. Der Arbeitsbereich wird dann staubdicht abgeschottet, mit Unterdruck gefahren und über eine Schleuse betreten, während die übrigen Wohnungen bewohnt bleiben.

Hamburger Besonderheiten

Anzeige, Bauordnung und Denkmalschutz

Die gesetzlichen Grundlagen für Asbestarbeiten sind bundesweit dieselben: Gefahrstoffverordnung und TRGS 519. Was sich in Hamburg unterscheidet, ist das Bauordnungsrecht drumherum — hier gilt die Hamburgische Bauordnung und nicht die Landesbauordnung Schleswig-Holstein, und zuständig für das Vorhaben ist die Bauprüfabteilung des Bezirksamts, in dem das Objekt liegt.

  • Anzeige der Asbestarbeiten. Sie geht an die für den Arbeitsschutz zuständige Aufsichtsbehörde, mit Frist vor Beginn. Diesen Teil übernehmen wir.
  • Bauordnungsrechtliches Verfahren. Wenn die Sanierung mit Abbruch, Entkernung oder Umbau zusammenfällt, kommt das Bezirksamt dazu — Wandsbek, Altona, Bergedorf, Harburg, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord oder Eimsbüttel.
  • Denkmalschutz. Bei eingetragenen Gebäuden wird der Ausbau mit der Denkmalpflege abgestimmt. Das betrifft in Hamburg mehr Objekte, als die meisten Eigentümer vermuten.
  • Erhaltungsverordnungen und Milieuschutz. Sie beschränken nicht die Asbestsanierung selbst, wohl aber die Umbaumaßnahme, in deren Rahmen sie stattfindet. Das gehört in die Terminplanung, nicht in die Schlussphase.

Bei alldem gilt die Reihenfolge, die nicht verhandelbar ist: Verdacht → nicht anfassen → Probenahme durch ein akkreditiertes Labor → Fachbetrieb.

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Vertrauen

Woran Sie einen geeigneten Betrieb erkennen

Bei Asbest ist die Auswahl des Betriebs die eigentliche Entscheidung — und man trifft sie meist ohne Fachwissen. Vier Fragen, mit denen Sie jede Firma prüfen können, auch uns:

  • Wer ist der Sachkundige, und seit wann? Die Sachkunde nach TRGS 519 Anlage 3 hängt an Personen. Ein Betrieb, der stattdessen von Zertifikaten spricht, weicht der Frage aus.
  • Wird vor dem Angebot beprobt? Wer ohne Vorabuntersuchung einen Festpreis nennt, kalkuliert entweder mit großem Puffer oder wird nachfordern. Beides ist für Sie schlecht.
  • Was steht zur Nachsorge im Angebot? Freimessung, Entsorgungsnachweise, Dokumentation. Fehlen diese Positionen, fehlt später der Beleg — spätestens beim Verkauf des Objekts wird er gesucht.
  • Wie wird über das Risiko gesprochen? Wer Ihnen sagt, das sei „halb so wild", ist der falsche Betrieb. Es wird nichts abgeschliffen, nichts abgespritzt und nichts gekehrt.

Wie unsere Arbeit bewertet wird, steht nicht in unserer Werbung, sondern im Google-Unternehmensprofil. Die Rezensionen dort geben wir wörtlich wieder — ungefiltert, mit Verfasser und Datum, auch die kritischen. Wie das im Einzelnen gehandhabt wird, steht unter Echtheit der Bewertungen. Zu den Google-Rezensionen

Häufige Fragen

Fragen zur Asbestsanierung in Hamburg

Gefährdung, Erkennung, Qualifikation, Ablauf und Kostenträgerschaft — jeweils mit der Antwort im ersten Satz.

Warum ist Asbest so gefährlich?

Weil die Fasern eingeatmet werden und in der Lunge bleiben. Asbest gilt als krebserregend; nach heutigem Stand gibt es keine Menge, die als unbedenklich gilt. Erkrankungen treten oft erst Jahrzehnte nach der Belastung auf — das ist der Grund, warum die Vorschriften so streng sind und warum wir hier keine Entwarnung geben.

Gefährlich wird das Material durch mechanische Bearbeitung: bohren, brechen, sägen, kehren, abspritzen. Solange eine feste Faserzementplatte unberührt liegt, setzt sie kaum Fasern frei. Deshalb gilt bei Verdacht ausnahmslos: nicht anfassen, Bereich sichern, Probenahme durch ein akkreditiertes Labor, danach ein Fachbetrieb.

Woran erkenne ich asbesthaltiges Material?

Sicher erkennt man es nur im Labor. Es gibt aber Verdachtsmomente, die zuverlässig genug sind, um die Arbeit sofort einzustellen: Wellplatten und Fassadentafeln aus Faserzement, Bodenbeläge im Format 25 × 25 cm mit dunklem Kleber, Rohrisolierungen, Fensterkitt und Nachtspeicheröfen — jeweils in Gebäuden, die vor 1993 errichtet oder saniert wurden.

In Hamburg trifft dieses Baujahrfenster auf einen großen Teil des Bestands zu: Der Wiederaufbau der 1950er- und 1960er-Jahre, die Großsiedlungen der 1970er und die Sanierungswellen in den Gründerzeitquartieren fallen alle hinein. Bei Verdacht gilt dasselbe wie überall: nicht bohren, nicht brechen, nicht abkehren — Probe ins akkreditierte Labor, dann Fachbetrieb.

Welche Qualifikation braucht ein Betrieb für ASI-Arbeiten?

Für Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an asbesthaltigen Materialien schreibt die TRGS 519 eine personenbezogene Sachkunde vor. Sie wird in einem staatlich anerkannten Lehrgang nach Anlage 3 erworben und muss regelmäßig aufgefrischt werden; für Faserstäube kommt die Fachkunde nach TRGS 521 dazu. Grundlage ist die Gefahrstoffverordnung — der Lehrgang muss deren Anforderungen gemäß Anhang II Nr. 1 GefStoffV entsprechen und von der zuständigen Stelle anerkannt sein.

Wichtig für Ihre Prüfung: Das ist eine Qualifikation von Personen, kein Betriebszertifikat. Wenn ein Anbieter mit „zertifizierter Asbestfachbetrieb" wirbt, fragen Sie nach dem Namen des Sachkundigen und dem Datum seines Nachweises. Bei uns liegt die behördlich anerkannte Sachkunde nach TRGS 519 Anlage 3 sowie die Fachkunde nach TRGS 521 personenbezogen vor.

Wie läuft eine Asbestsanierung ab?

In fünf Schritten: Vorabuntersuchung mit Probenahme, Anzeige bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, Einrichtung des abgeschotteten Bereichs mit Unterdruckhaltung und Schleuse, Ausbau und staubdichte Verpackung, Freimessung und dokumentierte Asbestentsorgung. Erst nach der Freimessung wird der Bereich wieder freigegeben.

Die Sicherheitsvorkehrungen sind dabei keine Ermessenssache, sondern Vorschrift: Schutzanzug, Atemschutz, Schwarz-Weiß-Bereich, Einwegmaterial. Zur Nachsorge gehören die Entsorgungsnachweise und die Dokumentation, die Sie als Eigentümer aufbewahren sollten — spätestens beim Verkauf wird danach gefragt.

Wer zahlt die Asbestsanierung — Eigentümer oder Mieter?

Die Kosten trägt grundsätzlich der Eigentümer. Asbest ist ein Mangel der Bausubstanz, und die Instandhaltung des Gebäudes ist Vermietersache — unabhängig davon, wer den Fund gemeldet hat.

Umlagefähig auf die Miete ist eine Asbestsanierung nicht, denn sie beseitigt einen Mangel und schafft keine Modernisierung. Für Eigentümer, die ohnehin sanieren, gibt es je nach Maßnahme Fördermöglichkeiten — etwa wenn der Ausbau mit einer energetischen Dachsanierung zusammenfällt.

Arbeiten Sie in Hamburg, obwohl Sie in Lübeck sitzen?

Ja. Unser Betriebshof steht in Spenglerstraße 43 in 23556 Lübeck; die Anfahrt nach Hamburg beträgt rund 60 Minuten. Hamburg ist unser Einsatzgebiet, nicht unser Standort — eine Hamburger Adresse haben wir nicht und geben wir auch nicht an.

Bei Asbestarbeiten fällt die Anfahrt ohnehin kaum ins Gewicht: Der Aufwand steckt im Aufbau des abgeschotteten Bereichs, nicht in der Fahrt. Anfragen erreichen uns telefonisch unter 0451 120 1180 oder per E-Mail an info@hawja-abbruch.de.

Weiter

Dazu gehört

Sie haben einen Verdacht und wissen nicht weiter? Rufen Sie an unter 0451 120 1180 oder schreiben Sie eine E-Mail an info@hawja-abbruch.de. Wir sagen Ihnen am Telefon, ob das ein Fall für eine Beprobung ist — auch dann, wenn daraus kein Auftrag wird.

Kostenlos und unverbindlich

Sie haben ein Objekt, das weg muss?

Schicken Sie uns ein paar Fotos und die Adresse. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen ein schriftliches Angebot — oder einen Termin vor Ort, wenn wir es genauer wissen müssen.

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